Pressemitteilungen - News - SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick

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100 Jahre Frauenwahlrecht - Das ist und war ein Grund zu feiern!

SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick
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Auf Einladung der SPD-Fraktion Treptow-Köpenick gingen am 15. April 2018 knapp 100 Frauen und solidarische Männer mit uns an Bord. Gemeinsam mit Engagierten, Aktiven aus der Frauenarbeit, aus Gewerkschaften, Unternehmen, Verbänden und Initiativen sind Bezirksbürgermeister Oliver Igel, Gleichstellungsbeauftragte Anke Armbrust und die Mitglieder der SPD-Fraktion Treptow-Köpenick Ellen Haußdörfer und Ana Maria Trăsnea über erkämpfte Errungenschaften und aktuelle gleichstellungspolitische Herausforderungen der nächsten Jahre ins Gespräch gekommen.  

 
 
Von welchen Herausforderungen ist die Rede?
 
 

„Es gibt immer noch eine geschlechterspezifische Lohnlücke von knapp 21% bei gleicher Qualifikation von Frau und Mann. Das hat nicht nur jetzt Auswirkungen auf den Alltag von Frauen, denn im Alter wird es im Geldbeutel noch mal deutlich mehr fehlen. Das unter anderen aus dem Grund weil geleistete Sorge- und Pflegearbeit nicht angemessen gewürdigt und anerkannt wird. Deswegen müssen wir diese Missstände offensiv anprangern und vor Ort mit gutem Beispiel vorangehen“, so gleichstellungspolitische Sprecherin Ana-Maria Trăsnea.

 
 
Ellen Haußdörfer, Sprecherin für soziale Stadt, hebt zudem die besondere Situation von Alleinerziehenden hervor: „Alleinerziehende, wovon über 90 % Frauen sind, kämpfen mit zwei oder mehreren Jobs, um ihren Kindern die Teilnahme an Klassenfahrten, Sport oder Musikunterricht wie Kindern aus zwei Elternhaushalte zu ermöglichen. Wir glauben, dass diese Herausforderungen sozialdemokratische Antworten brauchen. So muss das beispielsweise heißen, dass Frauen sich auf einer schnellen Bearbeitung und vorausschauenden Auszahlung des Unterhaltsvorschusses durch das Jugendamt verlassen können. Gleichstellung ist allerdings eine Querschnittaufgabe und muss daher immer mitbedacht werden.“

 
 
Wo soll Gleichstellungspolitik in den nächsten Jahren ansetzen?
 
 

„In unserem Bezirk heißt gute Gleichstellungspolitik ebenfalls, dass wir Mädchen und Frauen ein Angebot an Projekten anbieten, das ihren Bedürfnissen entspricht und altersgerecht ist. Das soll perspektivisch ausgebaut werden. Momentan haben wir aber eine Angebotslücke für Frauen im Alter von 18 - 65 Jahren. Um diese Lücke in der sozialen Infrastruktur zu schließen, brauchen wir ausreichende finanzielle Mittel  und den politischen Willen sowohl im Bezirk als auch auf Landesebene. Dafür setzen wir uns ein.“, erläutert Ana-Maria Trăsnea.

 
 
Hintergründe zum Jubiläum:
 
Am 30. November 1918 wurde das uneingeschränkte Wahlrecht für Frauen mit der „Verordnung über die Wahlen zur verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung“ proklamiert und Frauen konnten am 19. Januar 1919 erstmals auf nationaler Ebene ihr Wahlrecht nutzen und bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung auch selbst gewählt werden.
 
So wurde z.B. Marie Juchacz in die Deutsche Nationalversammlung gewählt, die 1919 die Arbeiterwohlfahrt in Berlin gegründet hat. In ihrer ersten Rede am 19. Januar 1919 stellte sie fest: „Es ist das erste Mal, dass eine Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf, und ich möchte hier feststellen, ganz objektiv, dass es die Revolution gewesen ist, die auch in Deutschland die alten Vorurteile überwunden hat.
 
Auch in Treptow und Köpenick haben Frauen lange Zeit für das uneingeschränkte Wahlrecht gekämpft. Wir halten es für wichtig, die Geschichten dieser Vorkämpferinnen zu erforschen und angemessen zu würdigen. Deshalb brachten wir eine Initiative in der Bezirksverordnetenversammlung ein, die das Bezirksamt mit einer Untersuchung entsprechender Beiträge von Frauen und Männern beauftragt. Im Rahmen der Jubilarveranstaltung im zweiten Halbjahr 2018 können möglicherweise bereits erste Ergebnisse vorgestellt werden.



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