SPD-Fraktion Treptow-Köpenick fordert den Erhalt und Ausbau von Frauenprojekten im Bezirk - News - SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick

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SPD-Fraktion Treptow-Köpenick fordert den Erhalt und Ausbau von Frauenprojekten im Bezirk

SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick
Herausgegeben von in Pressemitteilungen ·
Die SPD-Fraktion Treptow Köpenick hat in der Juni-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung das Bezirksamt aufgefordert, fehlende Ressourcen in der Fraueninfrastruktur zu ermitteln sowie sich für den Erhalt und Ausbau von Fraueninfrastrukturstellen im Bezirk gegenüber dem Senat einzusetzen.
Das „Programm zur Stärkung der Fraueninfrastruktur Berlins“ des Landes endet zum 31.12.2019. Zielsetzung ist es, die bestehende Fraueninfrastruktur in Berlin zu verbessern, indem beispielsweise Versorgungsengpässe und Defizite bei der Fraueninfrastruktur geschlossen werden und eine bessere regionale Verteilung der Stellen erreicht wird. Treptow-Köpenick wurde im Rahmen der Überarbeitung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms (GPR) eine von vier Stellen gekürzt. Dies hatte negative Folgen auf die bezirkliche Fraueninfrastruktur.
 
Um langfristig im flächengrößten Bezirk Berlins bedarfsgerechte Angebote für Mädchen und Frauen machen zu können, werden dringend zusätzliche personelle und finanzielle Ausstattungen benötigt. Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion zwei Anträge zur Ermittlung von fehlenden Ressourcen in der bezirklichen Fraueninfrastruktur sowie der Erhalt und Ausbau dieser wichtigen Bausteine in der frauenspezifischen Arbeit vor Ort gestellt.
 
„Die Verbesserung der Situation von Mädchen und Frauen mittels einer bunten Auswahl an Projekten und Maßnahmen in den Berliner Bezirken, ist eine entscheidende Säule des Gleichstellungsauftrages des Landes. Gute Gleichstellungspolitik zeichnet sich daher insbesondere durch ein vielfältiges Angebot an Projekten aus, die den Bedürfnissen von Mädchen und Frauen in ihren unterschiedlichen Lebenslagen entspricht und altersgerecht ist. Aktuell haben wir aber eine Angebotslücke für Frauen im Alter von 27 bis 60 Jahren. In welcher Weise diese Lücke in der sozialen Infrastruktur sich darstellt und wie diese geschlossen werden kann, soll nun ermittelt werden.“, erläutert Ana-Maria Trăsnea, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.
 
„Seit der Einheit der Stadt vor 28 Jahren haben sich die Bedarfe für Frauen und Mädchen substantiell geändert. Gleichstellungspolitisch haben sich neue Herausforderungen ergeben und gerade in der wachsenden Stadt müssen die Bedürfnisse von Mädchen und Frauen besonders abgebildet werden.“, bestärkt Ellen Haußdörfer, Sprecherin für ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement der SPD-Fraktion die Forderungen an das Bezirksamt.
 
AnsprechpartnerInnen:
Ana-Maria Trăsnea (gleichstellungspolitische Sprecherin)
 
Ellen Haußdörfer (Sprecherin für ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement)



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