Wirtschaft & Tourismus

Liebe Treptow-Köpenicker*innen,

mehr Gäste als je zuvor besuchen Treptow-Köpenick. Wir leben da, wo andere Urlaub machen. Neben vielen bauhistorischen Sehenswürdigkeiten, einem ansprechenden kulturellen Angebot und attraktiven Freizeitstätten punktet der Bezirk vor allem mit seinen Gewässern sowie Grün- und Erholungsflächen. Diese gilt es zu erhalten und zu pflegen, aber auch zu erschließen und zugänglich zu machen.
Themen, die Wirtschaft und Tourismus behandeln, werden im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Bürgerdienste (WTB) einmal monatlich in öffentlichen Sitzungen beraten. Viele Initiativen tragen eine sozialdemokratische Handschrift. Wir nehmen gerne Ihre Anregungen und Ideen auf und freuen uns über Ihr Interesse.

Unsere Ziele für Wirtschaft und gute Arbeit:

  • Eine Wirtschafts- und Wissenschaftsachse von Adlershof, Schöneweide, Spreeknie bis zum Innovationspark Wuhlheide etablieren,
    d.h. Treptow-Köpenick als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiterentwickeln.
    WISTA Adlershof und Regionalmanagement Berlin Schöneweide arbeiten zusammen, um
    -> forschungsnahe Firmenausgründungen / Neuansiedlungen und
    -> somit neue und innovative Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Den HTW-Standort in Oberschöneweide mit stadtplanerischen Mitteln und Wirtschaftsförderungsinstrumente unterstützen.
  • Die Wachstumspotentiale des neuen Flughafens „Willy Brandt“ (BER) in Schönefeld für den Bezirk Treptow-Köpenick nutzen,
    d.h. eine Entwicklungsachse entlang der Autobahn, des Groß-Berliner-Damms und dem Adlergestell bis hin nach Oberschöneweide – vom BBI Business Park in Bohnsdorf bis zu den Treptowers im Treptower Norden etablieren.
  • Die Chance der „neuen“ Industrialisierung – vor allem im Bereich der Umwelttechnologien – umsetzen,
    d.h. bezirkliches Netzwerk „neue Industrialisierung“ mit allen wichtigen Akteuren aus Wirtschaft, Arbeitsagentur und Verwaltung initiieren und Flächen zur Verfügung stellen, z.B. Samsung-Gelände, Rathenauhallen (vgl. Masterplan Industriestadt Berlin 2010-2020).
  • Die KMU im Bezirk und vor allem in den Kiezen fördern,
    d.h. Leerstand in den Einkaufsstraßen gezielt durch Mittel der Wirtschaftsförderung entgegenwirken und durch Unterstützung von Interessengemeinschaften und Bürgerinitiativen. Viele Einkaufsstraßen und -möglichkeiten in den 15 Ortsteilen erhalten und nicht auf wenige zentrale Lagen konzentrieren.
  • Die (bezirkliche) Wirtschaftsförderung weiter stärken,
    d.h. die Wirtschaftsförderung für Unternehmer und Investoren als eine zentrale Koordinierungsstelle weiter ausbauen sowie Kompetenzen und Kapazitäten weiter stärken (Investitionshemmnisse abbauten, Investitionsvorhaben beschleunigen, Lösungswege bei Zielkonflikten verbindlich für die Verwaltung erarbeiten).
    Den Unternehmensservice (Berlin Partner) in Treptow-Köpenick evaluieren und als Dienstleister bekannter machen (auch innerhalb der Bezirksverwaltungen).

Fazit: Investitionen schaffen und sichern die Arbeitsplätze in unserem Bezirk. Wir wollen, dass hier gute Arbeitsplätze – mit guten Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen – neu entstehen und erhalten bleiben.

Tourismus:

Tourismus und Naherholung als Standortfaktor und -vorteil (und somit als Wirtschaftszweig) erkennen und stärker vermarkten,
d.h. die Tourismusbranche in Treptow-Köpenick, insbesondere die Naherholung und den Wassertourismus sowie den Kultur- und Eventtourismus stärken und bewerben.

Die Bereiche Gesundheits- und Wellnesstourismus identifizieren und ausbauen (vgl. „HealthCapital“ Berliner Netzwerk Gesundheitswirtschaft).
Einen wachsenden Kongressbereich (Kongresshotels und -möglichkeiten) fördern,
insbesondere im Zusammenhang mit der Eröffnung des Flughafens „Willy Brandt“ (BER).
Den Tourismusverein Treptow-Köpenick als touristische Marketingorganisation langfristig sichern (finanziell und personell) sowie die Bildung eines bezirklichen „Netzwerks Tourismus“.
Informations- und Wegeleitsystem(e) zur besseren Orientierung für den Rad-, Wander- und Wassertourismus aber auch für den Auto- und Reisebusverkehr installieren, insbesondere an Verkehrsknotenpunkten sowie im Internet auf mobilen Endgeräten verbreiten.
-> Beispiel: Verkehrsleitsystem (inkl. Parkplatzleitsystem) in der Altstadt Köpenick

Wassertourismus ist für Treptow-Köpenick ein wichtiger Faktor: d.h. mehr öffentliche Anleger sowie Wasserwanderrastplätze in Treptow-Köpenick schaffen und ausweisen.
Die Altstadt Köpenick zur besseren touristischen Entwicklung über den Status eines Wohngebietes hinaus entwickeln, weitere Reisebusparkplätze zur Verfügung stellen und
bekannte Standorte, wie z.B. das Strandbad Müggelsee, den Müggelturm und das Spreeparkareal sowie das Gesellschaftshaus Riviera, entwickeln, d.h. Partner und Investoren suchen und unterstützen.