Kuhgraben SchA/IX1122

Sollte im Zuge der derzeit laufenden Renaturierung des Feuchtgebiets “Neue Wiesen” durch die Stiftung Naturschutz Berlin (siehe Morgenpost vom 15. Dezember) nicht auch die Wiederöffnung des Kuhgrabens vorgenommen werden, weil dadurch die Chancen für den Erhalt des Feuchtgebietes verbessert würden?


Hierzu antwortet das Bezirksamt Treptow-Köpenick:


Ziel der Maßnahme der Stiftung Naturschutz Berlin ist die Moorrenaturierung (siehe auch: https://www.stiftung-naturschutz.de/naturschutz/klimaschutzabgabe-moorrenaturierung/neue-wiesen-neu) und grundsätzlich gilt hier „Moor muss nass“. Eine Öffnung des Grabens im Sinne einer Entschlammung oder Vertiefung würde aus Sicht der unteren Naturschutzbehörde der Renaturierung des Feuchtgebiets „Neue Wiesen“ nicht zu Gute kommen, da so eine Entwässerung des Gebietes in Richtung Dahme befördert würde.