Die bisher zum Vorgang gestellten Fragen sind unzureichend beantwortet worden. Der zuletzt in der Antwort zur SchA IX/1050 wiederholte Verweis auf frühere Antworten überzeugt nicht, da die entscheidende Frage nicht beantwortet worden ist und es verwundert, wie sich das Bezirksamt um die Antwort herumdreht. Es ist bekannt und respektabel, dass die Bezirksamtsmitglieder insbesondere an Wochenenden zahlreiche öffentliche Termine wahrnehmen. In diesem Fall ist es aber nicht nachvollziehbar, weshalb der Bezirksstadtrat offensichtlich ein Fußballturnier über viele Stunden lang der offiziellen Gedenkveranstaltung zur Köpenicker Blutwoche, zu der er als Redner mehrfach angekündigt wurde, bevorzugte.
1. Aus welchen Gründen war es nicht möglich, den Besuch des Fußballturniers so zu verkürzen, dass ein Besuch der Gedenkveranstaltung zur Köpenicker Blutwoche am 21.6.2025 möglich gewesen wäre, zumal diese am Abend des Tages stattfand?
2. Wann wurde die Entscheidung zur Absage der Teilnahme an der Gedenkveranstaltung getroffen?
Hierzu antwortet das Bezirksamt:
Die Vorbemerkung des Fragestellers wird insoweit zurückgewiesen, als das Bezirksamt jede ihm gestellte Frage vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet hat.
Das Bezirksamt ist aufgrund der bisherigen Frageversuche zu der Überzeugung gelangt, dass es für die Sachverhaltsdarstellung notwendig ist, dem Fragesteller auch ungefragt mitzuteilen, dass der in der Mündlichen Anfrage Nr. 602, den Schriftlichen Anfragen SchA IX/1029 und SchA IX/1050 gegenständliche 19. 7-Nationen-Cup im Ausland stattfand.
Zu 1.
Die Gründe liegen in der Dauer der Veranstaltung zuzüglich des Reisewegs.
Zu 2.
Das ist nicht mehr recherchierbar.
