1. Ist sich das Bezirksamt dessen bewusst, dass es zu diesem Themenkomplex mehrerer Anfragen nicht bedurft hätte, wenn Herr Bezirksstadtrat Brauchmann bereits bei der Beantwortung der mündlichen Anfrage darauf hingewiesen hätte, dass er sich zum Zeitpunkt der Gedenkfeier für die Opfer der Köpenicker Blutwoche im Ausland befand?
2. Kann das Bezirksamt nachvollziehen, dass diese Form der Intransparenz weitere Fragen aufwirft?
3. Ist die jüngste Beantwortung der Anfrage zu diesem Thema so zu verstehen, dass Bezirksverordnete bei jeder Abwesenheit eines Bezirksamtsmitgliedes von einer Auslandsreise ausgehen müssen?
4. Wie kam die Auslandsreise zustande (eigene Initiative, Einladung o. ä.) und wohin führte sie?
5. Wann wurde die Auslandsreise zugesagt?
6. Wann wurde die Auslandsreise genehmigt?
7. Wurde die Reise mit einer privaten Urlaubsreise verbunden?
8. Wer vertrat Herrn Bezirksstadtrat Brauchmann in seinem Amt während seines Auslandsaufenthalts?
Hierzu antwortet das Bezirksamt:
Zu 1.
Nein, das Gegenteil ist richtig: Die Fragen formuliert allein der Fragesteller. Dieser hat das Bezirksamt jedoch nicht nach diesem Sachverhalt gefragt. Absatz 2 der Vorbemerkung zur Antwort auf die Schriftliche Anfrage SchA IX/1078 trägt diesem Umstand proaktiv Rechnung, um dem Fragesteller die zum Verständnis notwendigen Informationen zukommen zu lassen, die sich aus der alleinigen Beantwortung seiner Fragen nicht ergeben konn-ten.
Zu 2.
Nein. Im Übrigen wird auf Satz 1 der Antwort zur Schriftlichen Anfrage SchA IX/1078 verwiesen.
Zu 3.
Nein.
Zu 4.
Ich wurde als Bezirksstadtrat für Sport vom Vorsitzenden des am 7-Nationen-Cup teilnehmenden KSV Ajax-Neptun Berlin 1879 e.V. aufgrund meiner Schirmherrschaft über den 7-Nationen-Cup 2026 in Köpenick eingeladen. Der 7-Nationen-Cup 2025 fand in Argèles-sur-Mer statt.
Zu 5.
Das ist nicht mehr recherchierbar.
Zu 6.
24.03.2025.
Zu 7.
Nein. Sie war jedoch mit einem privaten Reisetag (Sonntag, 22.06.25) verbunden.
Zu 8.
Siehe Antwort zu Frage 5 bis 7 der Schriftlichen Anfrage SchA IX/1029.
