Studie zur Lebensrealität junger Menschen in Berlin: Mitmachen und Perspektiven sichtbar machen

Wie geht es Jugendlichen in Berlin wirklich? Diese zentrale Frage steht im Mittelpunkt einer aktuellen Studie des IMA-Instituts, an der sich auch junge Menschen aus Treptow-Köpenick beteiligen können. Als SPD-Fraktion Treptow-Köpenick unterstützen wir dieses Vorhaben ausdrücklich, denn gute Jugendpolitik braucht belastbare Daten und echte Einblicke in den Alltag junger Menschen.

Untersucht wird, wie Jugendliche ihren Alltag in Schule, Freizeit, Nachbarschaft und im öffentlichen Raum erleben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem sensiblen, aber wichtigen Thema Gewalt. Ziel der sogenannten Dunkelfeldstudie ist es herauszufinden, welche Formen von Gewalt Jugendliche erleben oder beobachten, wo Unsicherheiten bestehen und was sich konkret ändern muss, damit sich junge Menschen in Berlin sicherer fühlen.

Gerade über Gewalterfahrungen wird häufig nicht gesprochen. Umso wichtiger ist es, diese Perspektiven sichtbar zu machen. Für politische Entscheidungen in den Bereichen Jugendschutz, Prävention, Bildung und öffentliche Sicherheit sind solche Erkenntnisse unverzichtbar. Nur auf dieser Grundlage können wir als Politik gezielt handeln.

Die Teilnahme an der Studie ist vollständig anonym, dauert etwa 15 Minuten und ist noch bis zum 30. Januar möglich. Mit jeder Teilnahme wird das Gesamtbild aussagekräftiger.

Zur Umfrage der Dunkelfeldstudie:
https://survey.lamapoll.de/Dunkelfeldstudie

Wir rufen Jugendliche ebenso wie Lehrkräfte, Sozialarbeiter:innen und Pädagog:innen dazu auf, die Studie aktiv zu unterstützen – durch Weitergabe des Links, durch Hinweise in Einrichtungen oder durch das Teilen in sozialen Netzwerken.

Als SPD-Fraktion Treptow-Köpenick setzen wir uns dafür ein, dass die Ergebnisse dieser Studie ernst genommen und in konkrete politische Maßnahmen übersetzt werden. Jugendliche Perspektiven sind kein Randthema – sie gehören ins Zentrum unserer Politik.