Verkehrssicherheit an der Querungsstelle Forsthausallee/Mauerweg erhöhen

Gemeinsamer Antrag der SPD, Die Linke und Bündnis90/ Die Grünen

Das Bezirksamt wird ersucht, gemeinsam mit den zuständigen Stellen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an der Querungsstelle Forsthausallee/Mauerweg zu prüfen und, soweit möglich, umzusetzen.

Dabei sollen insbesondere geprüft werden:

  1. die Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im Bereich der Querungsstelle,
  2. die Verbesserung der Querungssituation für Fußgänger:innen und Radfahrende durch geeignete verkehrsorganisatorische oder bauliche Maßnahmen,
  3. die Berücksichtigung möglicher zukünftiger Veränderungen der Flächennutzung im Umfeld, das zu einem erhöhten Querungsaufkommen führen können.

Dem Bezirksamt wird empfohlen, hierzu frühzeitig mit den zuständigen Straßenverkehrsbehörden, der Polizei sowie weiteren relevanten Stellen in Kontakt zu treten.

Begründung:

Die Querungsstelle an der Forsthausallee stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem Berliner Mauerweg und den angrenzenden Erholungs- und Freiflächen dar. Sie wird regelmäßig von Fußgänger:innen, Radfahrenden sowie weiteren Nutzer:innengruppen wie Anwohner:innen mit Kindern und Hunden für den angrenzenden Freiflächen in Anspruch genommen und besitzt damit eine besondere Bedeutung für den nichtmotorisierten Verkehr.

Mit der Eröffnung des neuen Abschnittes der A100 hat sich die Lage geändert: Der motorisierte Verkehr hat in Baumschulenweg zugenommen und davon ist auch die direkt an der A100 gelegene Forsthausallee betroffen. Durch die zunehmende Verkehrsverdichtung ist das Überqueren der Straße unsicherer geworden.

Die Einführung von Tempo 30 kann hier Sicherheit schaffen. Die Prüfung der Einführung einer Tempo-30-Zone hatte das Bezirksamt bereits vor der veränderten Verkehrssituation begrüßt und sollte diesem nun nachkommen.